Derzeit in Deutschland unterwegs ist der israelische Aktivist Yahav Zahar. Er arbeitet für das „Israeli Committee Against House Demolitions” – das „Israelische Kommitee gegen Hauszerstörungen” und setzt sich dafür ein, dass Israelis und Palästinenser in Zukunft friedlich zusammenleben. Zu seiner Motivation sagt er folgendes:
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Weil die Gesellschaft in der ich lebe voll von Gewalt und Diskriminierung ist und ich in Jerusalem leben möche, in Israel, aber in einem anderen Israel. Friedlicher, respektvoller, gleicher und die Regierungen scheinen nicht daran zu arbeiten, das zu ändern. Also dachte ich mir, dass ich versuchen muss etwas zu tun.
Als Freiwilliger versucht er, die abgerissenen Häuser der Palästinenser wieder aufzubauen, dort Pflanzen anzubauen oder schmuggelt sogar Gemüse in die Palästinensergebiete. Außerdem arbeitet er als Stadtführer und Übersetzer in Israel, auch für das Kommitee und geht wie in diesem Fall auf Veranstaltungsreisen in Israel und Europa. Dabei hat er auch mit verschiedenen Abgeordneten des Bundestages gesprochen.
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Ich versuche eine Diskussion in Deutschland über seine Politik gegenüber Israel anzustoßen, weil es bisher Israel Waffen schickt, mit Israel handelt und so tut als ob es die Verletzungen der Menschenrechte und internationaler Gesetze nicht gäbe.
Dass Deutschland Israel gegenüber eine besondere Verantwortung hat, weiß auch Yahav. Dennoch betont er:
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Ich bin Jude, lebe in Israel, war in der israelischen Armee, meine Brüder sind nun drin. Ich will Veränderungen in Israel und Palästina für mich, meine Familie, mein Volk, um nicht mehr in dieser Gewaltspirale gefangen zu sein und die Idee, internationale Menschenrechte duchzusetzen hat für mich nichts mit Semitismus oder Anti-Semitismus zu tun. Es geht um grundlegende Werte, von denen ich denke, dass wir sie alle teilen.
Yahav ist im Moment noch in Süddeutschland unterwegs, mehr Informationen bekommt Ihr unter icahd.org.