Faster, harder, louder – das W:O:A 2010

14. August 2010
Faster, harder, louder – das W:O:A 2010

Letzte Woche rockten über 100 Bands auf dem Wacken Open Air. Es ist das grösste Metal-Festival der Welt. Nicht nur für die tausenden Besucher ist es deshalb ein ganz besonderes Erlebnis. Auch die Musiker, die auf dem Wacken spielen, sind begeistert. Unifunkerin Veronika Lötscher hat einige von ihnen gefragt, was denn so speziell daran ist:

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Das diesjährige Line-up des Wacken Open Airs war beeindruckend. Bereits am ersten Tag spielten die Grössen Alice Cooper und Iron Maiden.Iron Maiden
Der Auftritt von Alice Cooper war leider etwas schleppend – viel Show und wenig Musik. Einzig bei dem Song „Poison“ kam richtig Stimmung auf und das Publikum sang lautstark mit.
Das absolute Highlight am Donnerstag war Iron Maiden. Niemand wollte sich das Konzert entgehen lassen und dementsprechend voll war dann auch das Bühnenareal. In den ersten Reihen war ein Riesengedränge, denn jeder wollte einen Blick von nahem auf die Legende erhaschen. Die Fans waren total aufgedreht, sangen ausgelassen zu Klassikern wie „Fear Of The Dark“ oder „The Number Of The Beast“, klatschten, hüpften und schrieen – am Ende war man ordentlich durchgeschwitzt, aber für dieses Erlebnis lohnte sich das allemal.

Der Freitag wartete mit strahlend schönem Wetter und weiteren Highlights auf. Bereits mittags gab die finnische Band Amorphis auf der True Metal Stage ihr bestes – mit ihrem charismatischen Sänger Tomi JoutAmorphissen, seiner Intensität und seinen wehenden langen Dreads nicht nur etwas für die Ohren!
Weitere tolle Konzerte lieferten Suicidal Angels, Die Apokalyptischen Reiter, Ill Niño und Arch Enemy. Besonders war auch die Musik von Orphaned Land mit den orientalisch-hebräischen Klängen.
Das grosse Highlight des zweiten Tages war aber der Auftritt von Slayer – wie immer faster, harder, louder…!
Im Vergleich dazu gerade meditativ ruhig klang der Abend auf der Black Stage aus mit den Cantus Buranus von Corvus Corax. Eigentlich sehr schöne Melodien, aber leider etwas statisch auf der Bühne.

Auch der letzte Tag des Wacken Open Air fuhr noch einmal grosse Namen auf: Overkill, Soulfly, Cannibal CorpWacken 2010se, Immortal und Fear Factory gaben sich die Mikros in die Hand. Richtig voll war das Zelt der W.E.T. Stage auch bei den Auftritten von Crucified Barbara, Varg und Despiced Icon, die es richtig krachen liessen. Etwas langsamer ging es bei Tiamat zu – eine tolle Abwechslung!
Richtig gute Stimmung herrschte bei Edguy. Sänger Tobias Sammet forderte die Fans immer wieder zum Mitmachen auf und dirigierte eine friedliche Wall Of Death – linke und rechte Publikumshälfte wechselten sich ab mit Schreien…
Der krönende Abschluss des Abends und des ganzen Festivals bildete U.D.O, der Ex-Accept-Sänger Udo Dirkschneider mit seiner Band. Das war einfach nur noch eine Riesenparty!! Die Metalheads feierten Wacken, Udo und sich selbst… Dem und den zahlreichen Feuerfontänen konnte nicht einmal der einsetzende Regen etwas anhaben.Ritterkampf


Auch abseits der Musik wurde es in Wacken nicht langweilig. Man konnte einfach auf dem Campingplatz relaxen, im Freibad plantschen, Fussball spielen, Met trinken am Vikingerschiff, Wrestling oder Ritterkämpfe beobachten, Filme sehen usw.



Was aber gefiel den Besuchern des Wacken Open Airs besonders? Veronika Lötscher hat sich umgehört:

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