Absolventenstudie
16. Juli 2008Am Dienstag hat das Hochschul-Informations-System seine Absolventenstudie vorgestellt. Dabei wurden 5500 Uni und Fh-Absolventen von 2000/2001 untersucht und gefragt, was sie fünf Jahre nach ihrem Abschluss machen. 90% der Fh- und 85% der Uni-Absolventen haben dann einen Job, 2% bzw. 3% sind arbeitslos und alle anderen erziehen entweder ihre Kinder oder promovieren.
Dabei zeigt sich wieder, dass Studenten der Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften, sowie Wirtschaftsstudenten besonders gute Berufsaussichten haben. Nur bei Biologen und Architektinnen sieht es schlechter aus.
Ferner zeigt sich, dass weniger Frauen arbeiten. 15% gaben Kindererziehung als Arbeit an. Bis auf Magisterabsolventen bleiben aber praktisch keine Männer zuhause beim Kind. Dafür verdienen Männer im Schnitt noch 8600 Euro mehr als Frauen. Das ist zwar schon weniger Unterschied als in der vorigen Studie, denn vier Jahre zuvor waren es noch 11000 Euro Unterschied, aber unter Juraabsolventen gibt es keinen Unterschied mehr. Insgesamt erhöhten sich die Einstiegsgehälter der Absolventen nicht verglichen mit der vorigen Studie.
Und zum Schluss: über zwei Drittel der Mediziner klagen über zuviel Arbeit, aber nur jeder fünfte Apotheker.
Die Studie findet ihr hier.




26. März, 2010 at 13:00
[...] selbst wenn sie das gleiche Fach studiert haben. Nur die Absolvent_innen eines Studiengangs werden gleich bezahlt: [...]